Neuer Mindestlohn: Was sich jetzt für Teilzeitjobber und Rentner ändert

Mehr Geld pro Stunde
Wer bisher weniger verdient hat, bekommt künftig automatisch mehr. Jede Stunde Arbeit wird besser bezahlt. Der Mindestlohn ist gesetzlich festgelegt. Arbeitgeber müssen ihn einhalten.
Weniger Arbeitsstunden im Minijob
Wichtig für Minijobber: Die Grenze von 538 Euro im Monat bleibt bestehen. Da der Stundenlohn steigt, sinkt die Zahl der möglichen Arbeitsstunden.
Das bedeutet:
Mit 13,90 Euro pro Stunde kann man nur noch rund 39 Stunden im Monat arbeiten.
Wer mehr arbeiten möchte, muss in einen sogenannten Midi-Job wechseln. Dort gelten andere Regeln, aber auch bessere Renten- und Sozialversicherungsbeiträge.
Einfachere Planung für Rentner
Für viele Rentner ist der Minijob eine willkommene Möglichkeit, aktiv zu bleiben und die Rente aufzubessern. Mit dem höheren Mindestlohn lohnt sich jede Stunde nun mehr. Gleichzeitig sollte man die Stunden genau im Blick behalten, damit die 538-Euro-Grenze nicht überschritten wird.
Auswirkungen auf die Arbeitgeber
Viele Branchen spüren die Veränderung deutlich. Besonders im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Lieferservice. Die Personalkosten steigen. Das kann dazu führen, dass sich Dienstpläne ändern oder Betriebe weniger Stunden vergeben. Für Minijobber heißt das: flexibel bleiben und frühzeitig mit dem Arbeitgeber sprechen.
Was bedeutet das für den Alltag?
- Höherer Stundenlohn für alle Niedriglohnbereiche
- Weniger Stunden im Minijob möglich
- Mehr Netto pro Stunde für Rentner und Teilzeitjobber
- Mehr Planungssicherheit, aber weniger Flexibilität
- Wichtig: Arbeitsstunden regelmäßig prüfen
Fazit
Der neue Mindestlohn bringt mehr Geld pro Stunde. Das ist gut für alle, die nebenbei arbeiten. Gleichzeitig bedeutet er weniger monatliche Arbeitszeit im Minijob. Wer sich etwas dazuverdienen will, sollte die neuen Regeln kennen und die eigene Planung daran anpassen.